Diese simple Angewohnheit haben fast alle erfolgreichen Menschen

Was unterscheidet die Erfolgreichen von den Menschen, die nicht so weit im Leben kommen? Mit dieser Frage befasse ich mich aktuell, weil ich einen neuen Ratgeber über die Geheimnisse erfolgreicher Menschen vorbereite. Dabei stoße ich immer wieder auf eine Angewohnheit, die fast alle erfolgreichen Menschen haben – eine simple Routine, die die Top-Performer erst dahin gebracht hat, wo sie stehen.Die Idee, die dahintersteht, begegnet mir immer wieder. Selfmade-Millionäre berichten, dass sie es tun, Führungskräfte machen das gleiche und anerkannte Experten wie etwa „Moneycoach“ Bodo Schäfer raten dazu: Führe ein Erfolgsjournal! Rufe dir jeden Tag bewusst deine Erfolge ins Bewusstsein und schreibe sie nieder – das wird dich motivieren, immer weiterzumachen!

Dahinter steckt ein wirklich ärgerlicher Mechanismus unseres Lebens: Negatives fällt uns immer deutlicher auf als Positives – und bleibt uns auch stärker im Gedächtnis. Ein Lob nimmst du schnell mal hin und vergisst es auch schnell wieder – aber wenn dich jemand kritisiert, nagt das oft stunden- oder tagelang an dir. Das hast du sicher auch schon erlebt, oder?

Wie hilft da die Routine der Erfolgreichen?

Ein Erfolgsjournal soll dir helfen, dich daran zu erinnern, was du geleistet und geschafft hast. Ziel ist, dir genau vor Augen zu führen, welche großartigen Dinge du vollbracht hast – und nie wieder eine Leistung oder ein Kompliment einfach zu vergessen. Und es geht ganz simpel: Schreibe dir einfach jeden Tag drei Dinge auf, die dir richtig gut gelungen sind oder für die du ein Kompliment bekommen hast. Denk einen Moment nach: Fallen dir drei Dinge ein, die du heute in dein Erfolgsjournal schreiben könntest? Das können ganz banale Dinge sein (Lob für meine Präsentation bekommen), oder auch echte Meilensteine (Beförderung erhalten).

Wenn du später noch einmal durch dein Erfolgsjournal blätterst und von deinen vorherigen Erfolgen liest, wird es dir ein unheimliches Selbstbewusstsein verleihen – ein Selbstbewusstsein, dass dich zu großartigen Leistungen antreiben kann! Und selbst wenn du deine Einträge nie wieder anschaust, hilft dir dein Journal – denn allein, dass du über deine täglichen Erfolge nachdenkst, sie dir bewusst machst und sie aufschreibst, wird deinen Fokus weg von der Kritik lenken und hin zu dem, in dem du richtig gut bist!

Muss ich es täglich machen?

Wie führt man denn ein Erfolgsjournal? Nun, zunächst sollte es auf deine Bedürfnisse passen. Ob du dein Erfolgsjournal in einem hochwertigen Notizbuch führst oder einfach auf deinem Laptop oder Tablet, ist dir überlassen – letztlich ist es eine reine Typfrage, ob dir das Analoge oder das Digitale eher liegt (Experten raten immer dazu, mit Stift und Papier zu arbeiten, weil die Ergebnisse tiefer im Kopf verankert werden, aber ich finde vor allem wichtig, dass du dich nicht verbiegst und die Methode wählst, die zu dir passt). Ob du deine Einträge nun am Ende des Tages oder gleich morgens (für den Vortag) vornimmst, ist auch wiederum dir überlassen. Wichtig ist nur eines: Dein Erfolgsjournal sollte einen festen Platz in deiner täglichen Routine einnehmen. Es ist wichtig, dass du deine Erfolge jeden Tag niederschreibst – immer und immer wieder.

Diese Routine macht dir das Eintragen auch noch einfacher: Du wirst merken, dass du im Laufe der Zeit schon während deiner Erfolgserlebnisse denken wirst: „Das kann ich später in mein Erfolgsjournal eintragen“. Und mache dir keine Gedanken wegen der Routine: Man sagt, dass wir Menschen etwas 21 Tage in Folge machen müssen, um eine feste Routine zu etablieren. Das bedeutet: Wenn du drei Wochen lang jeden Tag dein Erfolgsjournal pflegst, ist dir der Vorgang so in Fleisch und Blut übergegangen, dass du es künftig von ganz alleine tun wirst!

Machst du dir deine Erfolge schon bewusst und fixierst sie schriftlich? Falls nicht: Das ist ein wesentlicher Unterschied zwischen dir und sehr vielen erfolgreichen Menschen. Ein Erfolgsjournal zu führen ist ein einfacher, aber sehr effektiver Schritt auf dem Weg nach oben – wann fängst du also an? Am besten noch heute – also: Was waren heute deine größten Erfolge?

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