Produktiv mit Alexa: Wie ich mit Amazon Echo Zeit spare

Zugegeben: Ich bin ein Technik-Spielkind. Schon als ich den ersten Werbespot für den Sprachassistenten Amazon Echo gesehen habe, war ich fasziniert – eine Maschine, mit der man sich unterhalten kann, das klingt nach Science Fiction! Damals war „Alexa“ der erste Sprach-Assistent für Zuhause und noch gar nicht in Deutschland erhältlich. Heute weiß ich, was die virtuelle junge Dame für ein Produktivitäts-Wunder ist!

„Alexa, wie wird das Wetter heute?“ – zugegeben, diese Frage ist banal. Aber ich stelle sie jeden Morgen aufs Neue, wenn ich wissen möchte, wie ich mich für den Tag anziehen muss. Ich muss nicht mehr das Handy raussuchen und die App öffnen, sondern es reicht, einfach meine Alexa zu fragen – auch gerne mit dem Mund voller Zahnpasta, weil ich gerade Zähne putze.

Eine Alexa im Bad und eine in der Küche

Aber ich habe nicht nur eine Alexa im Bad stehen (sehr praktisch: das Radio per Sprachbefehl starten und beenden oder morgens beim Rasieren nach den neuesten Nachrichten fragen). Ein zweiter Amazon Echo steht bei uns in der Küche, und erspart auch hier wirklich eine Menge Zeit: „Alexa, stellt den Timer für Nudeln auf 10 Minuten!“ ist ein Satz, den sie ständig von mir hört. Nie wieder mit verschmierten Koch-Händen auf dem Handy die Stoppuhr starten.

Ja, diese Beispiele sind sehr alltäglich und mögen auf den ersten Blick banal wirken – aber wenn man sich erstmal an die digitale Sprach-Assistentin gewöhnt hat, sparen sie wirklich Zeit ein. Und Alexa kann ja eine Menge mehr: „Alexa, wie lange brauche ich heute zur Arbeit?“, „Alexa, wann fährt der nächste Zug von Köln nach Düsseldorf?“ oder „Alexa, was sind meine nächsten Termine?“.

Die Verbindung mit anderen Apps macht den Zauber aus

Zum wahren Produktivitäts-Wunder wird die kleine Sprachbox allerdings im Zusammenspiel mit einer meiner Lieblings-Produktivitätsapps: Ich habe Alexa und Todoist gekoppelt. Nun kann ich meinem Echo einfach zurufen, was auf meine To-Do-Liste soll. Und da ich meine Einkaufsliste auch in Todoist abgelegt habe, kann ich Alexa auch einfach sagen, was wir einkaufen müssen. In der Praxis geht das so: Ich mache mir morgens einen Kaffee, schütte den letzten Rest Milch in die Tasse und rufe: „Alexa, schreibe Milch auf die Einkaufsliste!“ Ich kann mich verlassen, dass ich im Supermarkt daran erinnert werde, Milch zu kaufen – klasse! Das ganze nutze ich für alle Dinge im Haushalt, die im Alltag aufgebraucht werden und die man gerne mal vergisst auf die Einkaufsliste zu schreiben: Spüli, Butter, Seite, Küchenpapier, und so weiter.

Besonders praktisch finde ich auch, Alexa Sachen zuzurufen, die sie dann auf meine To-Do-Liste in Todoist schreibt. So kann ich nie wieder etwas vergessen. Dir geht es vielleicht auch so: Die besten Ideen kommen einem ja meistens unter der Dusche – und da wir einen Echo im Bad stehen haben, kann ich es einfach zurufen: „Alexa, schreibe Neue Monatskarte einstecken auf meine To-Do-Liste!“ – und schon kann ich mich darauf verlassen, dass der neue Punkt auf der Liste steht. Diese Funktion ist vor allem für alle toll, die sich nach der Methode des GTD („Getting Things Done“) organisieren. Sofort ist der Kopf wieder frei!

Zum Ausprobieren kann man günstig starten

Ihr seht: Ein Amazon Echo mag im ersten Moment wie eine nette Spielerei wirken, mit der man Musik hören kann, ohne Knöpfe zu drücken, oder sich mal einen Witz erzählen lassen kann. Aber Alexa kann vor allem unter Produktivitäts-Aspekten so viel mehr und ist im Alltag eine echte Hilfe. Wer nun auch eine Alexa bei sich einziehen lassen will, kann sie hier bei Amazon bestellen, oder, wenn man sie erstmal für kleines Geld testen möchte, einen kleineren „Echo Dot“ bestellen. Hier ist die Sound-Qualität zwar ziemlich schlecht (vergleichbar mit einem alten Küchenradio), aber man kann wunderbar seine Aufgaben und Notizen reindiktieren.

Hast du schon einen Amazon Echo im Einsatz und wie verwendest du ihn, um produktiver zu sein? Oder überlegst du noch, einen anzuschaffen? Verrate es mir jetzt in den Kommentaren!

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